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Seniorenbetreuung – Begegnung zwischen Jung und Alt

Schon seit Jahren gehört es zum Schulleben der Realschule Kevelaer, dass während des laufenden Schuljahres donnerstags und freitags junge Menschen einen Teil ihrer Freizeit dazu nutzen, um Senioren aus dem Regina-Pacis-Heim eine Freude zu bereiten, in dem sie für etwa eine Stunde Spazierfahrten mit alten Menschen im Rollstuhl unternehmen. Wie kam es zu dieser Aktivität, die eine sehr enge Verbindung zum Regina-Pacis-Heim in Kevelaer entstehen ließ?

Die pädagogische Idee, Schule nach außen hin zu öffnen und mit öffentlichen Einrichtungen der Gemeinde in Kontakt zu treten, und der Anspruch des Religionsunterrichts, Glauben auch ein Stück lebendig werden zu lassen und im Alltag zu verwirklichen, führten zu dem Ansatz, junge und alte Menschen einander näher zu bringen und somit gegenseitiges Verständnis zu fördern. Das Regina-Pacis-Heim liegt für die Kevelaerer Schülerinnen und Schüler in Reichweite und die Heimleitung ist aufgrund der bestehenden Personalsituation dankbar für alle unterstützenden Dienste.

Ein besonderes Merkmal dieses „Seniorenkontaktes“ ist, dass die Schülerinnen und Schüler in ihrer Freizeit aktiv werden und keinerlei Entlohnung entgegennehmen, so dass die gemeinsam verbrachte Zeit ein reines Werk der Nächstenliebe bleibt. Die Freude der Senioren an der Begegnung mit den jungen Leuten und der Erfahrungsgewinn für die Schüler und Schülerinnen sprechen für sich und dafür, dieses Projekt lange leben zu lassen.

Initiator und Betreuer des Projektes ist Herr Beckert.