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12.000 km weit von zu Hause

Guten Tag, ich stelle mich vor: ich bin Cristian Díaz (16), ein Austauschschüler, der aus Chile kommt. Chile ist ein kleines Land in der Spitze von Südamerika, hat 18.000.000 Einwohner und unsere Hauptsprache ist Spanisch. Davon bin ich jetzt 12.039,98 km weit entfernt und besuche jetzt die Städtische Realschule Kevelaer für einen Monat, oder vielleicht sollte ich sagen: ich habe die Realschule für einen Monat besucht.

 Warum würde jemand das machen? Um die Frage zu beantworten möchte ich ein bisschen über mich erklären. Ich wohne in Santiago de Chile, wo ich eine deutsche Schule besuche. Da lernen wir deutsch und auch über eure Kultur. Jeder Schüler meiner Schule, wenn er die 10. Klasse schon beenden hat, hat die Möglichkeit um eine Reise nach Deutschland zu machen, deswegen bin ich hier! Ich habe mich an eine Organisation angemeldet (Der Verein für Deutsche Kulturbeziehungen im Ausland, VDA) und habe ich eine Gastfamilie bekommen. Ich wohne bei Ihnen in der Nähe von Achterhoek . Wir haben jetzt Sommerferien in Chile, deswegen benutze ich dieser Zeit um zwei Monaten bei meiner Gastfamilie zu wohnen. Den ersten Monat habe ich mit meinem Gastbruder (Justus, 14) die Gesamtschule besucht, aber wegen ich ein bisschen älter war, habe ich zum Realschule gewechselt. Da habe ich die 10° Klasse D kennengelernt, und habe ich mich viel gefreut, weil sie eine ziemliche nette Klasse waren. Muss ich sagen, dass am Anfang hatte ich ein bisschen Angst, weil ich alleine im Ausland wäre und die Sprache mich begrenzt würde, aber es ist etwas ganz anders passiert. Mein Deutsch Niveau, obwohl es noch nicht so gut ist, hat in der letzten zwei Monaten viel verbessert und jetzt kann ich meine Ideen auch auf Deutsch denken.

Welche waren meine Erwartungen auf Deutschland? Man denkt in meinem Land, dass Deutsche immer „Perfekt“ sind. Ich meine, dass sie immer pünktlich sind und immer alles korrekt machen, und dass alles ordentlich war. Das war nicht genauso. Obwohl die Leute viel ordentlicher als in mein Land ist, nicht alles funktionier wie das Paradies die alle von Deutschland vorstellen. Es gibt auch Raube, der Zug kommt manchmal zu spät, Mein Bruder hat sein Zimmer immer unordentlich hahaha.

Aber manche Sachen sind für mich auch erstaunlich. Zum Beispiel das Essen: Zwar sind Süßigkeiten und ungesundes Essen viel günstiger als in Chile, Obst und Gemüse sind ziemlich teuer. Das zeigt die Austausch von Produkte, weil viele Produkte ,die wir in Chile essen ,sind aus Deutschland gekommen, und viele frische Obst oder Gemüse, die ihr isst, kommt aus Südamerika oder Spanien. Auch die Recycling und die umweltfreundliche Bewegungen sind hier in Deutschland sehr deutlich. Es gibt viele Bio-Produkte, man trennt den Müll, man versucht Wasser zu sparen usw. Das passiert in mein Land nicht. Chile hat eine großen Müll-und Trockenheitsprobleme,  weil  unsere Haupte ökonomische Aktivitäten, bzw. Landwirtschaft und Kupferextraktion, viel Wasser verbrauchen, Wasser die schon wieder auf den Flüsse getan ist, obgleich es jetzt schmutzig ist.

Ich habe mich wie ein normaler Schüler benommen, deswegen bin ich auch in dem Ausflug nach Kleve am Mittwoch der 30.1 gegangen. Da sind wir mit dem Bus gefahren und an der Fachhochschule Kleve ausgestiegen. Die Gebäude der Fachhochschule waren für mich etwas erstaunlich. Zwar haben wir in Chile gute Universitäten (zB. Universidad de Chile, Ranking 357 der Welt), sie sind aber nicht so groß und haben wenige Plätze für Studenten. In der Fachhochschule, gibt es ein Gewächshaus, eine Große Bibliothek,  ein Gebäude um Sprachen zu lernen, Schlafzimmer für Studenten, usw. Das war für mich sehr überraschend. Dann sind wir zum Kino gegangen und haben der Film „Welcome to Sodom – Dein Smartphone ist schon hier“ gesehen. Der Film geht über eine Stadt in Afrika, wo illegaler Müll von der Welt abgelegt  ist. Die Leute wohnen in unglaubliche Bedingungen, schlafen auf dem Abfall und alle müssen arbeiten. Sie lohnen ihren Leben bei Mülltrennung, und dann verkaufen sie die Teile von Kupfer oder Silicium, die sie gefunden haben. Das Problem ist, dass alle unsere Elektrogeräte beenden da, und die Leute von Sodom verkaufen die Teile zu dieselbe Leute, die das Müll deponiert haben. Damit herstellen die großen Firma wieder Elektrogeräte, die auf unser Hände beenden. Es ist nur ein Teufelskreis. Deswegen, die nächste Mal, die du ein Handy kaufst oder auf dem Müll wirst, denkt an den Leute die in beklagenswerten Lebensbedingungen wohnen.

Deutschland und die Schule haben mich viele Sachen gelehrt, zum Beispiel wie wichtig Erhaltung unser Planet ist, aber nicht nur das, sondern auch habe ich gelernt, dass manche Sachen nicht immer so schwierig sind, wie man denkt. Als ich in Deutschland gelandet bin, konnte ich nicht glauben, dass ich wirklich auf dem Land war,  von dem ich immer auf Bücher und Bilder gesehen habe, und hatte auch ein bisschen Angst davor. Alles war neu, eine unterschiedliche Sprache, unterschiedliche Kultur, sogar unterschiedliche Familie. Die Leute ist nicht dieselbe in jedes Land und das habe ich überprüft. Die Leute benehmen sich anders, lachen sie über unterschiedliche Sachen und machen  alles früher als wir, zum Beispiel Schulschluss, Mittagessen, wenn sie ins Bett gehen, usw. Trotzdem war die Leute der 10° Klasse sehr nett mit mir und die Lehrer/Lehrerinnen auch.

Ich bin hier in Deutschland gekommen am 7 Februar, und leider ist mein Besuch schon morgen zu Ende, aber ich werde niemals vergessen alle die Sachen die ich hier gelernt habe und alle die Leute die ich kennengelernt habe.

Verabschiedet sich Cristian, ein Austauschüler, der zwei für sein Leben sehr wichtige Monate hier gewohnt hat.

Se despide Cristian, adiós.